Warum eine KI-Antwort eine Quelle braucht
Eine KI-Antwort ohne Quelle musst du entweder glauben oder selbst nachprüfen. Glauben ist riskant, nachprüfen kostet die Zeit, die du sparen wolltest. Deshalb zeigt im envisbo Cockpit jede Aussage auf die Stelle im Originaldokument, aus der sie stammt.
Was eine Quelle hier heißt
Nicht „aus dem Leistungsverzeichnis“, sondern: Leistungsverzeichnis, Seite 7, Position 4.3. Ein Klick öffnet die Seite, die Stelle ist markiert. Du prüfst in Sekunden, ob die Antwort stimmt.
Warum die Quelle nicht erfunden sein kann
Sprachmodelle können Quellen erfinden, die plausibel klingen. Im envisbo Cockpit kommt die Quellenangabe deshalb nicht aus dem Text, den das Modell schreibt, sondern aus der Datenbank: Jeder Textabschnitt, den die KI zur Antwort heranzieht, ist dort mit Dokument, Fassung und Seite verknüpft. Angezeigt werden nur Quellen, die es wirklich gibt.
„Dazu finde ich nichts“ ist eine gute Antwort
Steht etwas nicht in deinen Unterlagen, sagt envisbo Cockpit genau das, statt eine Antwort zu erfinden. Das passiert öfter, als man denkt, und es ist gewollt. Ein System, das immer antwortet, ist beim ersten Fehler unbrauchbar, weil du danach keiner Antwort mehr traust.
Was die Aufsichtsbehörden dazu sagen
Die Datenschutzkonferenz, das Gremium der deutschen Datenschutzaufsichtsbehörden, hat im Oktober 2025 eine Orientierungshilfe zu RAG-Systemen veröffentlicht. RAG steht für „Retrieval-Augmented Generation“, also KI, die ihre Antworten aus deinen eigenen Dokumenten zusammensetzt. Die Orientierungshilfe verlangt unter anderem, dass das System ausschließlich aus den herangezogenen Quellen antwortet. Wie so ein System Schritt für Schritt arbeitet, erklären wir in Wie funktioniert RAG?